Eistee selber machen – auch als Cold Brew

Selbstgemachter Eistee schlägt gekaufte Flaschen in Sachen Geschmack und Zutaten um Längen – und ist einfacher, als du denkst. Alles, was du brauchst, ist Tee deiner Wahl, Wasser und ein großes Glas. Besonders praktisch ist ein 1-Liter-Glas aus Borosilikatglas: Du kannst Tee heiß aufgießen und anschließend abkühlen lassen oder ihn gleich kalt als Cold Brew ansetzen. In diesem Ratgeber zeigen wir dir beide Wege, passende Teesorten und viele Ideen zum Verfeinern.

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Wie mache ich Eistee – heiß aufgießen oder als Cold Brew?

Beim klassischen Weg gießt du den Tee heiß auf, lässt ihn ziehen und kühlst ihn danach ab. Dann füllst du ihn über Eiswürfel ins Glas. Das Borosilikatglas von HydroGlas verträgt den Temperaturwechsel von heißem Wasser zum kühlen Getränk, sodass du direkt im Glas aufbrühen und später kalt stellen kannst. Praktisch ist dabei ein Tee-Ei oder Teesieb, mit dem du die Blätter leicht wieder entnimmst. Beim Cold Brew gehst du kalt an die Sache: Du übergießt den Tee mit kaltem Wasser und lässt ihn mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen. Das Ergebnis schmeckt milder und weniger herb als heiß aufgegossener Tee – ideal, wenn du es morgens eilig hast und den Eistee schon fertig vorfinden möchtest.

Welche Teesorten eignen sich für Eistee?

Für Eistee funktioniert fast jeder Tee. Schwarzer Tee ist der Klassiker und bildet die Basis vieler bekannter Rezepte – er ist kräftig und harmoniert gut mit Zitrone. Grüner Tee schmeckt frischer und leichter, sollte aber nicht zu heiß und nicht zu lange ziehen, damit er nicht bitter wird. Früchtetees sind von Natur aus fruchtig-süß und eignen sich gut für alle, die es koffeinfrei mögen. Kräutertees wie Pfefferminze oder Kamille geben einen ruhigen, klaren Geschmack und lassen sich prima mit frischen Zutaten kombinieren. Am besten probierst du verschiedene Sorten im 1-Liter-Glas aus und findest so deinen Favoriten.

Wie lange muss der Tee ziehen?

Beim heißen Aufguss orientierst du dich an den üblichen Ziehzeiten der jeweiligen Sorte: Schwarztee etwa 3–5 Minuten, Grüntee rund 2–3 Minuten, Früchte- und Kräutertees meist 5–8 Minuten. Nimm für Eistee ruhig etwas mehr Tee als für eine normale Tasse, weil das Getränk durch das Eis beim Abkühlen verdünnt wird. Beim Cold Brew ziehen die Blätter dagegen viele Stunden – meist 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank. Weil die Extraktion kalt und langsam abläuft, wird der Tee selbst bei langer Ziehzeit selten bitter. Danach nimmst du Tee-Ei oder Sieb heraus, damit der Geschmack nicht kippt.

Womit kann ich meinen Eistee verfeinern?

Hier kannst du kreativ werden. Ein paar Spritzer Zitronen- oder Limettensaft bringen Frische, frische Minzblätter sorgen für ein kühles Aroma. Beeren wie Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren geben Farbe und fruchtige Noten – einfach leicht andrücken und ins Glas geben. Auch Gurkenscheiben, Ingwer, ein Zweig Rosmarin oder etwas Orange passen gut. Da das HydroGlas-Glas durchsichtig ist, sehen die Zutaten darin besonders ansprechend aus. Gib die frischen Zutaten am besten erst nach dem Abkühlen dazu, damit Aromen und Farben erhalten bleiben.

Welche Zuckeralternativen gibt es für Eistee?

Wenn du es süß magst, musst du nicht zu Haushaltszucker greifen. Ein Löffel Honig oder Agavendicksaft lässt sich gut einrühren – am besten in den noch warmen Tee, da sich Süße dort leichter löst. Ahornsirup gibt eine karamellige Note. Wer lieber zuckerfrei bleibt, setzt auf die natürliche Süße von Früchtetee oder ergänzt reichlich frische Früchte. Auch ganz ohne Süße schmeckt selbstgemachter Eistee erfrischend, gerade als Cold Brew mit Zitrone und Minze.

Wie bewahre ich selbstgemachten Eistee auf?

Selbstgemachter Eistee enthält keine Konservierungsstoffe, deshalb gehört er abgedeckt in den Kühlschrank und sollte innerhalb von ein bis zwei Tagen getrunken werden. Entferne vorher die Teeblätter beziehungsweise das Tee-Ei, damit der Geschmack nicht nachbittert. Das 1-Liter-Glas eignet sich gut zum Aufbewahren und direkten Ausschenken. Frische Früchte und Kräuter gibst du idealerweise kurz vor dem Servieren dazu, da sie im Getränk mit der Zeit an Aroma verlieren.

Kann ich heißen Tee direkt im Borosilikatglas aufgießen?

Ja. Borosilikatglas ist hitzebeständig und verträgt den Wechsel von heißem Aufguss zu kühlem Getränk, sodass du im HydroGlas-Glas aufbrühen und danach kalt stellen kannst.

Was ist der Unterschied zwischen Eistee und Cold Brew?

Beim Eistee gießt du den Tee heiß auf und kühlst ihn ab. Beim Cold Brew ziehen die Blätter viele Stunden in kaltem Wasser, wodurch der Geschmack milder und weniger herb wird.

Wie viel Tee nehme ich für einen Liter?

Für Eistee nimmst du etwas mehr Tee als für eine normale Tasse, da das Getränk durch Eiswürfel verdünnt wird. Taste dich an die gewünschte Stärke heran und probiere zwischendurch.

Wie lange hält sich selbstgemachter Eistee?

Abgedeckt im Kühlschrank hält er sich etwa ein bis zwei Tage. Entferne vorher die Teeblätter oder das Tee-Ei, damit der Geschmack nicht nachbittert.

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Quellen: Deutscher Tee & Kräutertee Verband e.V. – Zubereitung und Ziehzeiten